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Putzfräse und Sanierungsfräse Test & Ratgeber

Rotfuchs Sanierfräse im Test

Rotfuchs Sanierfräse

Bosch & MENZER Schleifer

Bosch & MENZER Schleifer

Handgeführte Elektrowerkzeuge werden im Hobbybereich und auf dem Bau gleichermaßen häufig eingesetzt. Sie ermöglichen eine effektive Durchführung vor allem von Sanierungsarbeiten unterschiedlichster Art. Hier ist auch die Putzfräse oder Sanierfräse einzuordnen. Auf dieser Seite findet man verschiedene Putz- und Sanierungsfräsen sowie Trockenbauschleifer und Schleifgiraffen aus unserem Praxistest.

Die Putzfräsen Bestseller

Sale

Was ist eine Putzfräse?

Die Putzfräse oder Sanierungsfräse wird als handgeführtes Elektrowerkzeug eingesetzt, um mit ihr beispielsweise alte Putzschichten von Wänden, Decken oder Böden eines Gebäudes zu entfernen. Die Sanierfräse findet jedoch auch oft bei Malerarbeiten Verwendung, um alte Farbschichten oder auch Reste von Tapetenkleber von Wänden und Decken zu entfernen.

Die Putzfräse oder Sanierungsfräse ist jedoch auch unter dem Namen Fassadenfräse bei Heimwerkern und professionellen Nutzern gut bekannt. Das vielseitige Elektrowerkzeug ist zur Sanierung von Gebäuden im Innenbereich ebenso gut einsetzbar wie im Außenbereich an Fassaden und Wänden.

Hierbei ist jedoch strikt auf den Unterschied zum reinen Betonschleifer zu achten, da dieser nicht in der Lage ist, die vielfältigen und komplexen Arbeiten zu verrichten, die die Putzfräse ausführen kann.

Das entscheidendste Kriterium beim Kauf oder bei der Anmietung einer modernen Putzfräse oder Sanierfräse ist meist die entsprechende Leistung des Gerätes. Wer mit seiner Putzfräse beim Arbeiten Spaß haben und möglichst auch schnell voran kommen möchte, der sollte sich daher für ein gerät mit mindestens 1.200 Watt Motorleistung entscheiden. Zum Bearbeiten möglichst großer Flächen empfiehlt sich jedoch die Putzfräse mit einer Wattzahl von mindestens 1.500.

Auch die Lastdrehzahl ist bei der Auswahl einer geeigneten Putzfräse ganz entscheidend, denn diese ist letztendlich dafür verantwortlich, dass die Kraft des Motors ausreichend auf das Werkzeug übertragen wird. Empfehlenswert sind daher stets Sanierfräsen mit einer Umdrehungszahl von wenigstens 4.000.

Ein weiterer und zugleich enorm wichtiger Aspekt auch im Zusammenhang mit dem Arbeitsschutz und der Arbeitshygiene beim Einsatz der Putzfräse ist die Staubabsaugung. Ei der Auswahl einer optimal geeigneten Putzfräse sollte daher auf das Vorhandensein eines entsprechenden Anschlusses hin zum Staubsauger geachtet werden. Da oft allerdings wahre Unmengen an Staub und Putzresten abgesaugt werden müssen, welche beim Einsatz der Putzfräse abgesaugt werden müssen, können keine handelsüblichen Staubsauger angeschlossen werden, sondern lediglich die enorm leistungsstarken Industriestaubsauger.

Auch sollte bei der Putzfräse oder Sanierfräse das technische Feature des sogenannten Sanftanlaufs gegeben sein. Dieses Feature sorgt nämlich dafür, dass die Sanierfräse gleich nach dem Einschalten zunächst erst einmal mit niedrigerer Drehzahl arbeitet und diese dann erst nach und nach und schrittweise hoch reguliert. So kann der Handwerker letztendlich die Kontrolle über das Gerät behalten. Verletzungen am Körper des Benutzers und auch Schäden am bearbeiteten Mauerwerk kann mit dieser sinnvollen technischen Vorrichtung wirksam vorgebeugt werden.

Ein gutes Modell der Putzfräse oder Sanierungsfräse sollte ebenfalls über einen Überlastschutz verfügen. Diese technische Einrichtung trägt zuverlässig dafür Sorge, dass Kurzschlüsse und Lastschäden vermieden werden, indem die Maschine nicht dauerhaft an der Lastgrenze agieren muss. Es ist also ein Feature, welches die Haltbarkeit und Lebensdauer der Sanierfräse ganz entscheidend verlängert.

Auch Gewicht und ergonomische Gestaltung sollten bei der Auswahl der optimal geeigneten Putzfräse stets eine wichtige Rolle spielen. Ein leistungsstarker Motor und ein geringes Gewicht schließen sich dabei jedoch keinesfalls aus. Je geringer das Gewicht und je optimaler die Arbeitsergonomie, desto länger kann der Handwerker letztendlich auch mit der betreffenden Putzfräse arbeiten.

Wie funktioniert eine Putzfräse?

Die Putzfräse oder Sanierfräse funktioniert im Prinzip auf der Basis eines speziellen Werkzeugeinsatzes. Hierbei handelt es sich um kleine Plättchen aus sehr hartem Metall. Dieser spezielle Einsatz bei der Sanierfräse wird daher auch Hartmetall-Fräsrädchen oder einfach Kratzrädchen genannt.

Je nach Einsatzbereich, ob nun zum Abtragen des Putzes im Bereich einer Wand oder aber auch zum Entfernen von Farb- oder Kleberresten, ist das Kratzrädchen an der Sanierungsfräse unterschiedlich ausgeführt. Es kann entweder aus einem einfachen Stahlrohling mit Zahnspitzen bestehen, auf die jeweils Hartmetallplättchen aufgelötet sind oder es ist bereits vollständig aus widerstandsfähigem Hartmetall ausgeführt.

Sanierfräsen mit Kratzrädchen aus gesintertem Hartmetall haben sich jedoch inzwischen am Markt durchgesetzt und gehören heute längst zum Standard.

Im Werkzeugkopf für das Fräsrädchen oder Kratzrädchen der Sanierungsfräse befinden sich heute meistens 3 bis 12 einzelne Laufachsen, welche mit Fräsrädchen bestückt sind. Die Stärke der einzelnen Laufachsen ist dabei ganz bewusst so gewählt worden, dass die Fräsrädchen darauf einige Millimeter Spiel haben und entsprechend locker sitzen. Beim eigentlichen Arbeiten beschreiben die Fräsrädchen an der Sanierfräse dann eine Kreisbahn.

Hinsichtlich ihrer Zahnform lassen sich bei der Sanierungsfräse 3 mögliche und unterschiedliche Arten der Fräsrädchen unterscheiden. Dies sind:

  • die spitze Zahnform
  • die schräge Zahnform
  • die zinnenartige Zahnform.

Die spitze Zahnform wird heutzutage bei der Sanierfräse am häufigsten verwendet, denn bauartbedingt entfaltet sie im Betrieb eine senkrecht auf den bearbeiteten Untergrund hin wirkende Kraft. Diese Zahnform ist zum Entfernen von Wandputz und zum Entfernen selbst dünner Schichten von Fliesenkleber gleichermaßen gut geeignet. Allerdings setzen sich bei dieser klassischen Form der Kratzrädchen die im Arbeitsgang entstehenden Staubpartikel gern an den Laufachsen fest. Daher wurden durch die Hersteller inzwischen Kratzrädchen mit sogenannten Staubauslass-Öffnungen entwickelt. Bei der schrägen Zahnform am Kratzrädchen wirkt die Kraft der Sanierfräse hingegen schräg auf den bearbeiteten Untergrund ein. Daher erweist sich diese recht spezielle Zahnform als besonders gut geeignet zum Entfernen von nicht tragfähigen Spachtelmassen sowie von grobem und sprödem Putz. Die zinnenartige Zahnform gilt als Vorläufer der modernen schrägen Zahnform und ist heute in der Praxis kaum noch zu finden.

Während des Arbeitsganges der Putzfräse laufen die Fräsrädchen mit viel Spiel auf den Achsen über den jeweils zu bearbeitenden Untergrund. Die Maschinendrehzahl einer konventionellen Putzfräse beträgt dabei heute jedoch nicht mehr als höchstens 20 Meter pro Sekunde, da mit steigender Geschwindigkeit die Gefahr des Zerberstens der Hartmetall-Plättchen steigt.

Durch Druck und Rotation, welche durch die sich kreisförmig bewegenden Kratzrädchen der Putzfräse auf den zu bearbeitenden Untergrund ausgeübt werden, können Farb- und Kleberreste, aber auch ganze Putzschichten bis zum darunter liegenden Mauerwerk sukzessive durch den Benutzer entfernt werden, so dass der Untergrund dann entsprechend bearbeitet und behandelt werden kann. Auch ist das Entfernen alter Farb-, Kleber- und Putzschichten oftmals die wichtigste Voraussetzung zur Beurteilung des jeweiligen Untergrundes und zur Entscheidungsfindung, wie die betreffende Wand letztendlich weiter bearbeitet werden kann. Der Einsatz der Putzfräse oder der Sanierfräse zählt daher heute zu den Basics bei der Sanierung von Altbausubstanz.

Welche Arten von Putzfräsen gibt es?

Die moderne Putzfräse oder Sanierungsfräse ist heute, entsprechend ihren Verwendungsmöglichkeiten, in unterschiedlichsten Ausführungen und Arten im Werkzeughandel erhältlich. Bekannt sind hierbei die

  • Sanierungsfräse in Turm-Form
  • Sanierungsfräse in Winkelschleifer-Form
  • Sanierungsfräse in Form einer reinen Bodenfräse.

Bei der Sanierungsfräse in Turm-Form steht der jeweils im Gerät verbaute Elektromotor senkrecht zum damit zu bearbeitenden Untergrund. Meist sind zur besseren Beherrschbarkeit des Gerätes links und rechts neben dem Elektromotor spezielle Handgriffe angebracht.

Bei der Putzfräse in Winkelschleifer-Form liegt der Elektromotor hingegen parallel zum zu bearbeitenden Untergrund im Korpus des Gerätes. Das Antriebsmoment des Elektromotors muss dazu jedoch zunächst erst einmal eigens über ein Getriebe umgelenkt werden. Die Bedienung kann dann analog wie beim konventionellen Betonschleifer erfolgen. Meist verfügen die Geräte dazu über einen Bügelgriff, oft jedoch auch über einen Seiten- oder Knopfgriff.

Die Sanierfräse in der Form einer reinen Bodenfräse besitzt wiederum einen Elektromotor, welcher senkrecht zum zu bearbeitenden Untergrund verbaut worden ist. Hier ist der Handriff meist per Deichsel mit der Antriebseinheit des Gerätes verbunden.

Eine besondere Form der Sanierungsfräse ist der sogenannte Langhalsschleifer, auch gut bekannt als Schleifgiraffe. Dieses praktische Gerät verdankt dabei seinen Namen seiner charakteristischen Bauform, denn das rotierende Schleifwerkzeug sitzt auf einem langen Hals. Aufgrund dieser sehr speziellen Bauform ist die moderne Schleifgiraffe besonders bei Renovierungs-, Trockenbau- und Malerarbeiten sehr beliebt. Bauartbedingt erlaubt sie hier die Bearbeitung von entsprechenden Untergründen, ohne dass dazu eine Leiter erforderlich wird.

Unsere Putz- und Sanierfräse Empfehlungen

Der Rotfuchs XM150

Führende Plätze im Ranking von Putzfräsen oder Sanierfräsen belegt heute meist der Rotfuchs XM150. Dieses Gerät des bekannten und gut etablierten Herstellers Rotfuchs verfügt über einen starken Elektromotor mit 1.500 Watt Leistung. Neben der hohen Wattzahl des erstaunlich starken Motors verfügt der Rotfuchs XM150 jedoch auch über eine recht beeindruckende Leerlaufdrehzahl. Diese beläuft sich bei diesem Gerät nämlich auf 4.500 Umdrehungen pro Minute.

Die Arebos Putzfräse

Beliebt bei Hobby-Heimwerkern und professionellen Handwerkern ist gleichermaßen auch die Arebos Putzfräse. Auch sie besticht mit einem immense starken Elektromotor, welcher ebenfalls eine Leistungszahl von 1.500 Watt aufzuweisen hat. Auch bei der Arebos Putzfräse wird der kräftige Motor durch eine imponierende Leerlaufdrehzahl von 4.500 Umdrehungen pro Minute ergänzt. Insbesondere überzeugt die Arebos Putzfräse jedoch durch ihren guten Ausstattungsumfang und das schiere Ausmaß an Lieferzubehör. Zum Lieferumfang zählen nämlich 2 Adapter für den Staubsaugeranschluss, diverse Ersatzfräsräder sowie ein praktischer, stabiler und insgesamt auch recht gut verarbeiteter Transportkoffer.

Der Langhalsschleifer MENZER LHS 225 VARIO mit Teleskop-Technik

Hinsichtlich Technik und Ergonomie für variablen Einsatz erweist sich diese Schleifgiraffe ganz zu Recht als Bestseller. Die variable Arbeitslänge von bis zu knapp 2 m ermöglicht hier ein recht komfortables Arbeiten auch in größeren Raumhöhen. Dank abnehmbarer Schleifkopfspitze kann mit dem MENZER LHS 225 VARIO Langhalsschleifer stets auch bis zum Rand geschliffen werden. Der Direktantrieb am Schleifkopf sorgt für eine verschleißfreie Kraftübertragung. Zum Lieferumfang gehört hier ein besonders hochwertiges Schleifmittel-Set.

Die Vor- und Nachteile der Putzfräse oder Sanierungsfräse

Wie jedes moderne handgeführte Elektrogerät weist auch die Putzfräse oder Sanierfräse unterschiedlichste Vor- und leider auch Nachteile auf, auf welche im nun folgenden Textabschnitt näher ein gegangen werden soll.

Für die Anschaffung einer modernen Putzfräse oder Sanierfräse sprechen zunächst zahlreiche Vorteile, nämlich:

  • der durch das Gerät deutlich reduzierbare Zeitaufwand bei der Bearbeitung entsprechender Flächen
  • der minimierbare Kraftaufwand beim Einsatz der Sanierfräse
  • das exaktere Ergebnis
  • die einfache und effektive Bedienung bei der Putzfräse, Sanierungsfräse oder dem Trockenbauschleifer.

Im Gegensatz zur Entfernung alten Putzes mit Hammer und Meißel von einer zu bearbeitenden Wand, erweist sich der Arbeitsgang mit dem Einsatz der Sanierfräse als wesentlich effektiver. Auch mit dem lauten und brachialen Bohrhammer lässt sich der Zeitaufwand für die Arbeiten letztendlich kaum deutlich messbar reduzieren. Wer jedoch die Putzfräse einsetzt, der wird dabei recht schnell feststellen können, dass er nicht nur jede Menge an Zeit, sondern vor allem auch Nerven sparen kann.

Das Abtragen von Altputz von einer Wand per Fäustel und Meißel belastet nicht nur die Oberarme des jeweiligen Handwerkers massiv, sondern vor allem auch dessen Hände. Langfristig bereitet diese Art und Weise des handwerklichen Arbeitens dann jedoch meist auch dem Rücken Probleme. Als deutlich weniger kraftaufwändig und vor allem auch als schmerzfrei erweist sich hingegen der Einsatz einer modernen Sanierfräse.

Häufiges Abrutschen oder das Ausüben von zu viel Druck beim Einsatz von Fäustel und Meißel führen oft zu einem ungenauen oder regelrecht unschönen Ergebnis an der zu bearbeitenden Wand. Oft wird hierbei zu viel Putz abgetragen oder gar die darunter liegende Wand explizit beschädigt. Der Einsatz einer modernen Putzfräse garantiert hingegen, dass die entsprechenden Arbeiten meist überaus akkurat ausgeführt werden können und es nicht zu der gefürchteten Beschädigung der unter dem Putz liegenden Rohwände kommen kann. Das Arbeitsergebnis ist mit der Sanierungsfräse nicht nur akkurat, sondern im Unterschied zu Hammer und Meißel erweist sich der entsprechende Arbeitsgang dann meist auch als gefahrlos ausführbar.

Bedienung und Handlung der modernen Sanierungsfräse erweisen letztendlich als um ein Vielfaches einfacher und sicherer als das brachiale Agieren mit Hammer und Meißel. Bei der Putzfräse genügt es, das Gerät einzuschalten und sich auf der entsprechenden Wandfläche mit kreisenden Bewegungen voran zu arbeiten. Bereits nach sehr kurzer Zeit ist in der Regel beim Einsatz der modernen Sanierfräse der jeweils überschüssige Putz bis auf den aller letzten Millimeter von der jeweiligen Wand abgetragen.

Zu den Nachteilen beim Einsatz moderner Putzfräsen gehören die entsprechende Lärm- und auch Staubentwicklung. Vor allem letztgenannte Erscheinung macht das Treffen von unterschiedlichsten Vorkehrungen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz des Handwerkers erforderlich.

Auch zählt es zu den gefürchteten klassischen Problemfeldern beim Einsatz der Putz- oder Sanierungsfräse, dass sich die Geräte im Verlaufe des Einsatzes mit den jeweils vom Untergrund abgeschliffenen Partikeln zu setzen können.

Für welche Arbeiten ist die Putzfräse oder Sanierungsfräse geeignet?

Putz entfernen mir einer Putzfräse

Foto: pixabay.com

Das geradezu klassische Einsatzgebiet moderner Sanierungsfräsen ist das Abtragen von Putzen unterschiedlichster Art. In der Praxis bewährt haben sich die Putzfräsen jedoch auch bereits bei der effektiven Entfernung von Fliesenkleber und von nahezu sämtlichen Arten von Altanstrichen.

Lediglich bedingt dürfen und können moderne Sanierfräsen allerdings in der Praxis als Betonschleifer eingesetzt werden.

Um das Einsatzgebiet moderner Putzfräsen oder Sanierungsfräsen zusätzlich zu erweitern, sind die Geräte heute meist mit modernster Technik und mit zahlreichen Features und speziellen Tools ausgestattet. Hierzu zählen längst nicht nur die Absaughaube, der Absaugstutzen oder auch die Frästiefeneinstellung, sondern auch ein Drehzahlregler mit Leistungselektronik, welcher selbst unter härtester Arbeitsbelastung eine erstaunlich konstante Drehzahl der jeweiligen Geräte garantiert.

Für die Breite des Einsatzspektrums moderner Putz- und Sanierungsfräsen ist jedoch ganz besonders der untere Drehzahlbereich entscheidend. Je niedriger sich dieser Bereich nämlich an einer modernen Putz- und Sanierungsfräse einstellen lässt, desto besser eignet sich das entsprechende Gerät auch zum antragen der als besonders hartnäckig und schwierig geltenden thermoplastischen Altbeschichtungen, welche mit traditionellen Werkzeugen oft gar nicht mehr abgetragen werden können, sondern stattdessen einfach zugeschmiert oder überputzt werden müssen.

Seit etwa dem Jahre 2009 kann jedoch verstärkt in der Praxis die Tendenz beobachtet werden, wonach die klassische Putz- oder Sanierungsfräse immer deutlicher von den Betonschleifern verdrängt wird. Im Unterschied zur klassischen Putz- oder Sanierungsfräse bieten die Betonschleifer nämlich den ganz entscheidenden Vorteil, dass sie bereits mit Schleiftellern arbeiten können, welche mit sogenannten PKD-Segmenten bestückt worden sind. Diese sind im praktischen Einsatz dann nicht von den für die Putzfräse so typischen Problemkreisen des möglichen Zusetzens der Geräte durch abgeschliffene Partikel vom Untergrund betroffen.

Zusammenfassend kann demnach festgestellt werden, dass sich die eigentlichen Kern-Einsatzgebiete der modernen Putzfräse oder Sanierfräse auf das möglichst effektive Entfernen von Putz beschränken. Alternativ können die Geräte jedoch auch mehr oder minder erfolgreich zum Abtragen von diversen Arten von Fliesenkleber oder auch von Altanstrichen eingesetzt und verwendet werden.

Auch für grobe und für gröbste Schleifarbeiten an Betonwänden sind die modernen Putzfräsen und Sanierungsfräsen durchaus nutzbar. Werden hier allerdings dann jedoch besonders filigrane Schleifarbeiten erforderlich, so ist zweifellos der moderne Betonschleifer die bessere Werkzeugwahl.

Putz entfernen Schritt für Schritt

Zwar sind die Bedienung und das moderne Handling einer leistungsfähigen Putzfräse heute alles andere als kompliziert, doch sollte der Heim- oder Handwerker dabei durchaus einige wichtige Grundregeln auch bei der Putzfräse berücksichtigen.

Im ersten Schritt, ehe die Putzfräse oder Sanierungsfräse überhaupt zum Einsatz kommen kann, gilt es zunächst erst einmal, den vorgesehenen Arbeitsplatz zu präparieren. Hierzu müssen beispielsweise Möbel oder alle anderen Gegenstände, welche das Arbeiten mit der Putzfräse behindern könnten, beiseite gerückt oder entsprechend abgedeckt werden. Zum Abdecken und Schützen empfehlen sich am besten Malerfolie und Klebeband. Auch der Boden unterhalb der später zu bearbeitenden Fläche sollte entsprechend bedeckt oder gar abgeklebt werden. Dadurch spart man sich spätere aufwändige Reinigungsarbeiten gleich von vornherein. Denn nach Beendigung der Fräsarbeiten braucht die ausgelegte und verklebte Folie mitsamt dem auf ihr liegenden Bauschutt dann nur noch zusammen gerollt und entsorgt zu werden.

Ist der entsprechende Raum nun vorbereitet und die Putzfräse oder Sanierungsfräse in einen funktionsbereiten Zustand versetzt worden, so gilt es nun, die Arbeitssicherheit zu berücksichtigen.

Vor dem Beginn der Arbeiten sollte der Handwerker eng am Körper anliegende Kleidung tragen. Es empfiehlt sich grundsätzlich, keine Handschuhe zu verwenden und vor allem auch lange Haare hoch zu binden. Gehör- und auch Atemschutz sollten benutzt werden und vor jedem Wechsel eines Fräsrädchens sollte man nicht nur den Stillstand des Werkzeugs abwarten, sondern vor allem auch den Netzstecker aus der Steckdose heraus ziehen.

Sind all diese Gesichtspunkte berücksichtigt, so kann die Putzfräse nun an der Wand zum Einsatz kommen. Man stellt sich breitbeinig vor die Wand, schaltet die Fräse ein und setzt sie mit Druck auf die zu bearbeitende Wandfläche auf. Nun wartet man zunächst ab, bis der Softanlauf aus geht und arbeitet sich dann unter Ausübung eines kontinuierlichen Drucks auf die Fräse von der Raummitte bis in die Ecken der Wand hinein vor. Während man dabei langsam über die Wand mit der Putzfräse hinweg fährt, gilt es zu überprüfen, wie viel Material jeweils bereits abgetragen wurde.

Bezüglich möglicher Lücken oder gar Unebenheiten an der Wand, welche bei der Handhabung der Putzfräse möglicherweise entstanden sind, braucht sich der Benutzer keine sorgen zu machen, denn diese lassen sich später problemlos wieder mit Spachtelmasse auffüllen.

Andere Einsatzbereiche der Putzfräse

Als alternativer Einsatzbereich der modernen Putzfräse kommt lediglich die Bearbeitung von Betonwänden in Betracht. Hierfür eignet sich das Gerät, wie bereits angeführt, allerdings auch nur bedingt. Die Putzfräse oder Sanierungsfräse sollte lediglich zur groben Bearbeitung einer Betonwand heran gezogen werden. Für filigranere und feinere Arbeiten empfiehlt sich hier grundsätzlich der Betonschleifer.

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Anwendung zum Fräsen und Beton schleifen als Sanierungsfräse und Betonfräse als Sanierungsfräse und Winkelschleifer

Bosch Set GWS 1000

Eine leistungsstarke und robuste Sanierungsfräse mit modernem Hochleistungsmotor. Guter Anwenderschutz durch Wiederanlaufschutz und verdrehbare Schutzhaube. Optimale Handhabung durch schlankes Gehäuse mit Direktkühlung und Überlastfähigkeit. Der Handgriff ist um volle 90 Grad drehbar.

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Leistungsstarke Sanierungsfräse zum Abtragen von Putz oder Estrich und zum Arbeiten direkt auf Beton. Durch den leistungsstarken Motor kann mit dem Gerät auch auf größeren Flächen zuverlässig gearbeitet werden. Ergonomisch geformte Handgriffe ermöglichen ermüdungsfreies Arbeiten. Zu den technischen Features und interessanten Highlights dieses Gerätes gehören vor allem die optimale Staubabsaugung, die Vollwellenelektronik, der Überlastschutz des Motors und die selbst schaltenden Kohlebürsten. Zum Lieferumfang des Zubehörs gehören hier ferner ein Fräs-Sternenkopf und ein Diamant-Schleifkopf. Die Absaughaube ist nicht nur höhenverstellbar, sondern alternativ kann diese moderne Putzfräse auch noch an einen leistungsstarken Industriestaubsauger angeschlossen werden.

Zollernalb Piranha ZP3000 M

Bei diesem Gerät handelt es sich um eine sogenannte Powerfräse, welche alternativ als Putzfräse und auch als Betonfräse eingesetzt werden kann. Den optimalen Arbeitserfolg garantiert dabei stets der Elektromotor mit einer Leistungscharakteristik von beeindruckenden 3.000 Watt. Hierdurch können mit dem Gerät nicht nur Estrich oder Putz abgetragen werden. Auch die Bearbeitung von Betonflächen direkt auf einer Wand wird so möglich. Der besonders leistungsfähige Motor ermöglicht auch die Anwendung auf größeren Wandflächen, beispielsweise zum Abtragen von Putz, zum Egalisieren von weichem Estrich oder auch zum Entfernen von Kleberresten oder von Altanstrichen. Die verwendeten Hartmetall-Frässterne haben eine besonders hohe Standzeit und eignen sich gut zur Verwendung auf Mauerwerk.

Sanierungsfräse und Putzfräse Test

Weiterführnede Informationen finden Sie auch auf Wikipedia und unter putzfraese.info.

Letzte Aktualisierung am 12.10.2017 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API