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Putzfräsen Kaufberatung: Darauf kommt es wirklich an!

Die moderne Putzfräse zählt zu den beliebtesten und populärsten Geräten, die von Heimwerkern und von Profis gleichermaßen intensiv genutzt werden. Da es sich vor allem bei Profigeräten für den gewerblichen Gebrauch um entsprechend teure Geräte handelt, ist es wichtig, die entscheidenden Kaufkriterien bei der Anschaffung einer Putzfräse kritisch zu hinterfragen, um einen drohenden Fehlkauf zu vermeiden.

Die entscheidenden Kaufkriterien

Die wirklich entscheidenden Kaufkriterien bei der Putzfräse, ob nun für den Einsatz beim Profi oder auf einer gewerblichen Baustelle, sind im Grunde genommen identisch. Es handelt sich hierbei nämlich um die Faktoren

  • Leistungsparameter des Gerätes
  • Drehzahl der Putzfräse
  • Staubabsaugung
  • Beschaffenheit der Fräsräder
  • Softanlauf-Funktion
  • Überlastungsschutz
  • Gewicht
  • Dimensionierung
  • Preis-Leistungs-Verhältnis.

Die Leistungsparameter der Putzfräse als Kaufkriterium

Wer eine Putzfräse kauft, der sollte zunächst auf deren Leistungsparameter achten. Die Leistungsfähigkeit des verbauten Elektromotors ist nämlich entscheidend dafür, ob sich das Gerät den jeweiligen Arbeitsaufgaben langfristig als gewachsen erweist, oder ob es in der Zwischenzeit den Dienst versagt.

Ist die Leistung zu schwach, wird die Putzfräse während des Arbeitsganges immer wieder ins Stocken geraten, erhitzen oder gar irgendwann ganz den Geist aufgeben. Als Grundregel sollte für die Anschaffung einer modernen Putzfräse daher gelten, dass diese mindestens eine Leistung von 1.300 Watt aufweisen muss, um effektiv und auch dauerhaft mit ihr arbeiten zu können. Als noch effektiver haben sich hingegen Geräte mit einer Leistungscharakteristik der verbauten Elektromotoren ab 1.500 Watt erwiesen.

Die Drehzahl als Kaufkriterium

Die starke Leistung des Motors muss jedoch auch effektiv auf das sogenannte Drehkreuz der Maschine übertragen werden. Damit die Leistung spürbar in Effektivität beim Arbeitsgang umgesetzt werden kann, muss eine moderne Putzfräse über eine Leerlaufdrehzahl in einem Bereich von 2.500 bis zu 5.000 Umdrehungen pro Minute verfügen.

Soll eine Sanierungsfräse jedoch im professionellen gewerblichen Umfeld eingesetzt werden, so ist zu einer Drehzahl oberhalb von 5.000 Umdrehungen pro Minute zu raten.

Die Staubabsaugung als Kaufkriterium

Um die Staubbelastung während des Arbeitsganges möglichst zu minimieren, empfiehlt sich schon aus Gründen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes, aber auch aus Gründen der Präzision und der Effektivität, der Griff zu einer Putzfräse mit Staubabsaugung.

Mindestens sollte das präferierte Gerät daher über einen serienmäßigen Staubsaugeranschluss verfügen, welcher die Kopplung mit einem leistungsstarken Industriestaubsauger ermöglicht.

Alternativ kann die Putzfräse jedoch auch über die Montagemöglichkeit für einen sogenannten Staubfangbeutel verfügen. Dieser sollte allerdings regelmäßig im Betrieb des Gerätes auf seinen Füllstand hin kontrolliert werden, da er sonst sogar explodieren kann.

Die Beschaffenheit der Fräsräder als Kaufkriterium

Die Fräsräder de Putzfräse sollten möglichst robust gebaut sein, damit man möglichst lange und vor allem auch effektiv genug mit dem betreffenden Gerät arbeiten kann.

Man sollte daher bereits beim Kauf der Sanierungsfräse darauf achten, dass deren Fräsräder möglichst aus Vollhartmetall beschaffen sind. Oft ist es sogar möglich, für manche Modelle von Putzfräsen solche Vollhartmetall-Fräsräder im Zubehör-Handel nach zu kaufen, um sie entsprechend nachzurüsten.

Die Softanlauf-Funktion als Kaufkriterium

Gerade für besonders ungeübte Heimwerker empfiehlt sich der Griff zu einer Putzfräse mit diesem speziellen technischen Feature. Hierbei wird die Leistung der Maschine nach dem Einschalten erst langsam hoch reguliert. So fällt es dem Ungeübten dann leichter, die Putzfräse an der Wand aufzusetzen und mit dem Arbeitsgang zu beginnen.

Der Überlastungsschutz als Kaufkriterium

Wenn die Putzfräse erst einmal überlastet wird, sind meist irreparable Schäden am Elektromotor die Folge.

Der durch den Hersteller integrierte Überlastungsschutz sorgt bei Überlastung für ein automatisches Abschalten des Gerätes und verlängert so die Lebensdauer.

Das Gewicht

Das Gewicht der Putzfräse ist nicht nur für ungeübte Heimwerker, sondern auch für Profis von Belang. Je leichter das Gerät, desto länger kann mit ihm gearbeitet werden, ohne dass Probleme mit dem Rücken, mit den Armen oder mit den Händen auftauchen. Als Richtwert gilt, dass eine Putzfräse nie schwerer als höchstens 8 kg sein sollte, um ein effektives Arbeiten gewährleisten zu können.

Dimensionierung und Abmessungen

Je kleiner die Putzfräse, desto einfacher ihr Handling und desto leichter kommt man mit ihr letztendlich dann auch in alle Ecken eines Raumes.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis

Hierbei geht es um die Frage, welches Maß an Leistung man bei der Putzfräse für den jeweiligen Preis geboten bekommt.

Als Grundregel kann gelten, dass der Profi mit einer Putzfräse gut bedient ist, die um die 100 Euro kostet. Der Profi sollte hingegen in sein Gerät bereits mindestens 300 Euro investieren, vor allem dann, wenn er es möglichst langfristig professionell und gewerblich auf unterschiedlichsten Baustellen nutzen möchte.

Weitere Ausführungen der Putz- bzw. Sanierfräse sind z.B. der Deckenschleifer, die Schleifgiraffe oder der Trockenbauschleifer.