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Wie pflegt und reinigt man eine Putzfräse korrekt?

Putzfräsen bzw. Sanierungsfräsen zählen zu denjenigen Elektrowerkzeugen, die doch einiges an Geld kosten und die man daher auch möglichst lange nutzen möchte. Um die Lebensdauer einer Putzfräse möglichst zu verlängern, sollte sich achtsam behandelt, adäquat eingesetzt und natürlich auch entsprechend gereinigt und gepflegt werden.

Die Außenreinigung der Putzfräse

Auch wenn es den Handwerker einige Überwindung kostet, sollte die Putzfräse möglichst nach jeder Benutzung gereinigt werden, da sich dies nicht nur positiv auf die jeweilige Lebensdauer, sondern vor allem auch auf die Betriebssicherheit auswirkt.

Hierbei geht es zunächst um die Entfernung von Staub und von groben Verunreinigungen, die sich auf dem Gerät festgesetzt haben. Besonders problematisch ist jedoch stets der Staub, da er grundsätzlich bis in jede Ritze der Putzfräse vordringen und sich dort festsetzen kann.

Zur groben Reinigung empfehlen sich ein Pinsel oder ein sogenanntes Antihaft-Tuch. Handelt es sich jedoch um gröbere Verschmutzungen an der Putzfräse so ist ein feuchter Lappen geeignet. Der Kontakt mit Wasser ist unbedingt zu vermeiden. Dies tut nämlich dem Motor nicht gut und kann außerdem zu Rostschäden an den Metallteilen der Putzfräse führen.

Bei besonders hartnäckigen Verschmutzungen ist es sinnvoll, Wasser durch Werkzeugreiniger oder auch durch Bremsenreiniger zu ersetzen.

Die Motorreinigung bei der Putzfräse

Von ganz entscheidender Bedeutung für die Lebensdauer einer Putzfräse erweist sich jedoch die regelmäßige Reinigung des Herzstücks, nämlich des Elektromotors.

Hierfür sollten zunächst erst einmal sämtliche Schlitze am Gehäuse der Putzfräse recht gründlich gereinigt werden. Dies kann man beispielsweise mit dem Zipfel eines Tuches oder auch mit einem Pfeifenreiniger recht gut bewerkstelligen.

Durch diese Prozedur wird nämlich die ausreichende Kühlung des erhitzten Elektromotors schon beim nächsten Arbeitsgang mit der Putzfräse garantiert. Eine Demontage des Gehäuses zur Reinigung des Motors sollte hingegen vermieden werden. Es ist hingegen völlig ausreichend, Druckluft durch die Luftschlitze zu blasen, um auf diese Weise Anhaftungen von Staub und Schmutz vom Elektromotor zu entfernen.

Auch empfiehlt der Einsatz eines leistungsstarken Industriestaubsaugers, um den Motor der Putzfräse damit durch die Lüftungsschlitze im Gehäuse möglichst gründlich zu reinigen.

Die Pflege der Putzfräse

Neben der Reinigung ist es insbesondere bei massiv genutzten Geräten erforderlich, diese möglichst regelmäßig einem gründlichen Check zu unterziehen.

Hierbei sollte der Handwerker dann insbesondere auf die sogenannten Verschleißteile an der Putzfräse achten. Verschleißteile sind nicht nur regelmäßig auf ihren Zustand hin zu kontrollieren, sondern vor allem auch rechtzeitig zu ersetzen.

Diese Kontrolle sollte sich jedoch ganz besonders auf die sogenannten Frässterne erstrecken. Ihre Abnutzung kann nämlich zur Folge haben, dass sie durch den Handwerker ersetzt werden müssen. Hat er jedoch gerade keine Frässterne auf Lager, so müssen diese erst gekauft oder auch online bestellt werden. Arbeitsausfälle von mehr oder minder längerem Ausmaß können jedoch durch eine kontinuierliche und rechtzeitige Revision der Putzfräse bereits prophylaktisch vermieden werden.

Besonders empfehlenswert ist jedoch auch das Studium der zum Lieferumfang einer jeden Putzfräse gehörenden Betriebsanleitung. Diese enthält nämlich in der Regel auch bereits viele nützliche Hinweise zur Pflege und Reinigung sowie zur Aufbewahrung des Gerätes.

Vor allem beim Einsatz auf ständig wechselnden Baustellen ist es überaus sinnvoll und für die Lebensdauer der Geräte förderlich, wenn die Putzfräse in einem geeigneten Transportbehälter befördert wird.